Ruhige Unterstützung für Familien mit pflegebedürftigen Kindern

Pflegeberatung für Kinder in Hamburg

Wenn Pflege Teil des Familienalltags wird

Ein pflegebedürftiges Kind zu begleiten, stellt Familien vor besondere Herausforderungen. Neben dem Alltag kommen viele neue Fragen hinzu: Leistungen der Pflegeversicherung, Fristen, Organisation, Abstimmung mit Schule, Kita oder Therapieangeboten. Die Pflegeberatung Hamburg unterstützt Familien dabei, Orientierung zu gewinnen und Pflege im Alltag verlässlich zu organisieren - ruhig, strukturiert und auf Augenhöhe.

Für wen ist die Pflegeberatung für Kinder gedacht?

Unsere Beratung richtet sich an:

Eltern von Kindern mit Pflegegrad

Sorgeberechtigte, die Pflege organisieren oder begleiten

Familien, die Pflegegeld beziehen

Dabei spielt es keine Rolle, welche Diagnose vorliegt. Pflegeberatung ist für alle Kinder mit Pflegegrad da.

Worum geht es in der Pflegeberatung für Kinder?

Im Mittelpunkt der Pflegeberatung stehen nicht medizinische Diagnosen, sondern die Leistungen der Pflegeversicherung und ihre Nutzung im Alltag.

Typische Themen in der Beratung sind:

  • Welche Leistungen stehen unserem Kind zu?
  • Wie kann das Pflegegeld sinnvoll eingesetzt werden?
  • Welche Fristen müssen eingehalten werden?
  • Wie lässt sich Pflege im Familienalltag gut organisieren?
  • Welche ergänzenden Anlaufstellen können unterstützen?


Die Beratung erfolgt immer individuell und angepasst an die jeweilige Familiensituation.

Persönlich beraten - vor Ort oder per Video

Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI bei Kindern

Beziehen Sie für Ihr Kind Pflegegeld, ist die Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI verpflichtend.


  • Pflegegrad 2 oder 3: Beratung alle 6 Monate
  • Pflegegrad 4 oder 5: Beratung alle 3 Monate

Ziel der Beratung ist es, der Pflegekasse zu bestätigen, dass die Pflege sichergestellt ist – damit das Pflegegeld weitergezahlt wird.

Die Beratung ist keine Kontrolle und keine Begutachtung.

Abgrenzung: Was Pflegeberatung leisten kann und was nicht

Viele Eltern wünschen sich verständlicherweise eine sehr tiefgehende Beratung zu Diagnosen oder Therapien ihres Kindes.

Die Pflegeberatung kann:



  • zuhören
  • im Rahmen der Pflegeversicherung unterstützen
  • bei Bedarf geeignete Anlaufstellen benennen

Sie ersetzt jedoch keine medizinische, therapeutische oder diagnostische Beratung.
Diese Abgrenzung ist wichtig, um realistische Erwartungen zu schaffen und gezielt weiterzuvermitteln.

Erfahrung, die Familien Sicherheit gibt

Beraten werden Sie von Carsten Hackamp, Pflegeberater und Geschäftsführer des PTW Pflegeteams, und Linda Ahlers als Pflegeberaterin. Mit langjähriger Erfahrung in der Pflege und im Umgang mit Familien kennt er die besonderen Anforderungen und Belastungen, die Pflege im familiären Umfeld mit sich bringt.

Häufige Fragen zur Pflegeberatung für Kinder

  • Ist die Pflegeberatung kostenpflichtig?

    Nein. Die Kosten werden vollständig von der Pflegekasse übernommen.

  • Geht es in der Beratung um die Diagnose meines Kindes?

    Nein. Der Fokus liegt auf Leistungen und Organisation der Pflege.

  • Müssen beide Elternteile anwesend sein?

    Nein. Die Beratung kann flexibel gestaltet werden.

  • Ist eine Folgeberatung online möglich?

    Ja, besonders für Familien ist die Videoberatung eine gute Ergänzung.

Pflegeberatung kann entlasten

Pflege eines Kindes bedeutet Verantwortung, aber sie muss nicht allein getragen werden.
Eine frühzeitige, klare Beratung kann helfen, Sicherheit zu gewinnen und Überforderung zu vermeiden.