Pflegeberatung mit Haltung und Erfahrung

Über uns - Pflegeberatung Hamburg

Pflege verändert das Leben. Oft schleichend, manchmal plötzlich. Und fast immer stellt sie Menschen vor Situationen, auf die niemand vorbereitet ist.


Die Pflegeberatung Hamburg ist aus der pflegerischen Praxis heraus entstanden - mit dem Anspruch, Pflege verständlich einzuordnen, Orientierung zu geben und Menschen in herausfordernden Situationen fachlich sicher zu begleiten. Die Pflegeberatung ist eng mit dem PTW Pflegeteam verbunden, einem ambulanten Pflegedienst mit langjähriger Erfahrung in der Hamburger Pflegelandschaft.

Wer hinter der Pflegeberatung Hamburg steht

Die Pflegeberatung wird von Carsten Hackamp durchgeführt, der seit vielen Jahren in der ambulanten Pflege tätig ist. Aus der täglichen Praxis kennt er die Situationen, in denen pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erstmals mit dem Pflegesystem konfrontiert werden. Leistungen wirken unübersichtlich, Abläufe schwer greifbar und viele Fragen bleiben zunächst offen.


„Viele Menschen wissen nicht, welche Unterstützung ihnen zusteht oder haben Sorge, etwas falsch zu machen.“


Der Wunsch, Pflege verständlich zu erklären und Menschen in dieser Situation Orientierung zu geben, war der Antrieb für die Pflegeberatung Hamburg.

Im Gespräch mit Carsten Hackamp

Pflegeberatung Hamburg – Interview

Im folgenden Interview beantwortet Carsten Hackamp die häufigsten Fragen zur Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI. Er spricht über seine Erfahrungen aus der Praxis, den Umgang mit unterschiedlichen Pflegesituationen und darüber, worauf es in der Pflegeberatung wirklich ankommt.


Carsten Hackamp ist Pflegeberater nach § 37.3 SGB XI und zusätzlich qualifizierter Pflegeberater nach § 7a SGB XI. Diese zusätzliche Qualifikation erweitert die Beratung insbesondere in komplexeren Pflegesituationen und stärkt die strukturierte, verständliche Einordnung im Pflegealltag.



Die Pflegeberatung richtet sich an Kinder, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren.

Herr Hackamp, für wen ist die Pflegeberatung nach § 37.3 eigentlich gedacht?

Die Pflegeberatung richtet sich an alle Menschen mit einem Pflegegrad – unabhängig vom Alter. Das ist vielen nicht bewusst. Ich berate Familien mit pflegebedürftigen Kindern genauso wie Erwachsene oder ältere Menschen.


Sobald Pflegegeld bezogen wird, ist die Pflegeberatung nach § 37.3 SGB XI verpflichtend. Sie soll dabei unterstützen, die Pflege zu Hause gut abzusichern und die Leistungen der Pflegeversicherung sinnvoll zu nutzen.

Viele denken bei Pflege sofort an ältere Menschen. Stimmt das so?

Nein, das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Pflege betrifft Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Gerade Eltern von pflegebedürftigen Kindern stehen häufig vor besonderen Herausforderungen.


Hier ist es wichtig, genau hinzuschauen, zuzuhören und die Beratung an den jeweiligen Alltag anzupassen.

Geht es bei der Pflegeberatung nach § 37.3 auch um Diagnosen und Erkrankungen?

Bei den Beratungsbesuchen nach § 37.3 geht es nicht in erster Linie um Diagnosen oder Erkrankungen, sondern um die Leistungen der Pflegeversicherung.


Diese Leistungen sind für alle Versicherten gleich - unabhängig davon, ob es sich um Kinder, Erwachsene oder ältere Menschen handelt.

Gerade Eltern wünschen sich manchmal eine sehr tiefgehende Beratung zu einzelnen Diagnosen ihres Kindes.


Dafür gibt es jedoch spezialisierte Anlaufstellen, etwa Fachärztinnen und Fachärzte, therapeutische Dienste oder spezielle Beratungsstellen.

Im Rahmen der Pflegeberatung hören wir zu, geben hilfreiche Hinweise und vermitteln bei Bedarf auch geeignete Kontakte.


Der Schwerpunkt der Pflegeberatung nach § 37.3 liegt darauf,


  • die Leistungen der Pflegeversicherung verständlich zu erklären
  • gemeinsam zu schauen, wie diese im Alltag genutzt werden können - etwa bei Verhinderungspflege, Entlastungsbetrag oder sinnvollen Hilfsmitteln

und der Pflegekasse zu bescheinigen, dass die Pflege sichergestellt ist, damit das Pflegegeld weitergezahlt wird

Was passiert, wenn man die Pflegeberatung nicht wahrnimmt?

Wird die Pflegeberatung nach § 37.3 nicht oder nicht rechtzeitig durchgeführt,
kann die Pflegekasse das Pflegegeld kürzen oder im schlimmsten Fall ganz einstellen. Viele Menschen erhalten dann Erinnerungsschreiben oder Hinweise von der Pflegekasse.


Das sorgt häufig für Unsicherheit oder zusätzlichen Druck.

Ziel der Pflegeberatung ist es, genau hier zu entlasten und rechtzeitig Klarheit zu schaffen.

Warum legen Sie so großen Wert auf persönliche Beratung vor Ort?

Pflege findet im Alltag statt - und der lässt sich am besten dort verstehen, wo Menschen leben. Bei einem Hausbesuch kann ich mir ein realistisches Bild machen, offene Fragen direkt klären und die Beratung individuell an die jeweilige Situation anpassen.



Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass die Beratung wirklich hilfreich ist.

Ergänzend ist auch eine Online-Pflegeberatung per Video möglich,
zum Beispiel für Folgetermine oder für Situationen, in denen ein Hausbesuch aktuell schwer umsetzbar ist.

Sie sind zusätzlich Pflegeberater nach § 7a SGB XI. Was bedeutet diese Qualifikation konkret im Pflegealltag?

Die Qualifikation nach § 7a SGB XI vertieft die Beratung insbesondere dann,
wenn Pflegesituationen komplexer werden. Im Pflegealltag bedeutet das zum Beispiel, dass mehrere Leistungen ineinandergreifen, viele Fragen gleichzeitig auftauchen oder Entscheidungen gut abgestimmt werden müssen.


Die Weiterbildung hilft dabei, solche Situationen strukturiert zu ordnen, Zusammenhänge verständlich zu erklären und Orientierung zu geben -
ohne zu überfordern.



Für Ratsuchende bedeutet das vor allem mehr Klarheit und Sicherheit im Umgang mit der Pflegeversicherung.

Sie sind Geschäftsführer des PTW Pflegeteams. Welche Rolle spielt diese Erfahrung in Ihrer Arbeit?

Das PTW Pflegeteam ist seit vielen Jahren in der ambulanten Pflege tätig.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit sehr.


Ich weiß aus der täglichen Praxis, welche Lösungen im Pflegealltag funktionieren und wo es häufig Unsicherheiten gibt.


Dieses Wissen fließt in jede Beratung ein. Die Pflegeberatung Hamburg arbeitet eigenständig, profitiert aber von diesem starken fachlichen Fundament.

Was ist Ihnen persönlich in der Pflegeberatung am wichtigsten?

Mir ist wichtig, dass Menschen sich nach der Beratung sicherer fühlen als vorher.


Pflege bringt oft viele offene Fragen mit sich. Mein Anspruch ist es, diese verständlich zu beantworten, Strukturen zu schaffen und gemeinsam Lösungen zu finden, die im Alltag wirklich tragen.


Pflegeberatung soll unterstützen - nicht verunsichern.

Zum Abschluss: Was möchten Sie Menschen mit auf den Weg geben, die gerade Pflege organisieren?

Sie müssen das nicht allein bewältigen.


Pflegeberatung ist dafür da, Orientierung zu geben, Sicherheit zu schaffen und durch die Anforderungen der Pflegekasse zu begleiten.


Nutzen Sie dieses Angebot frühzeitig und ohne Scheu.

Pflege braucht Vertrauen

Pflege ist immer individuell. Gute Pflegeberatung sollte es auch sein.


Wenn Sie eine Pflegeberatung in Hamburg suchen, die Ihnen zuhört, Ihre Situation ernst nimmt und Sie mit Ruhe und Klarheit begleitet, sind Sie bei der Pflegeberatung Hamburg richtig.